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Verschmelzung

Dieser Begriff bezieht sich auf die Rechtslage des unten ausgewählten Landes.

  Tschechien

Was versteht man unter einem Verschmelzungsvertrag?

Der Verschmelzungsvertrag ist die rechtsgeschäftliche Grundlage der Verschmelzung. Es handelt sich um einen Vertrag zwischen den beteiligten Rechtsträgern, der vor allem den Verschmelzungsstichtag, das Umtauschverhältnis der Anteile oder Aktien, die Änderungen des Stammkapitals, Stellung der Gesellschafter oder Aktionäre regelt, das auf die übernehmende Gesellschaft zu übertragende Vermögen, die Art der Vermögensbewertung und weitere Pflichtangaben abgrenzt. 

 

Was ist eine down-stream-Verschmelzung?

Bei der down-stream-Verschmelzung (down-stream-merger) geht die Muttergesellschaft unter und ihr Vermögen geht auf die Tochtergesellschaft über, die zu ihrem rechtlichen Nachfolger wird.

Infolge einer down-stream-Verschmelzung erwirbt der Rechtsnachfolger seinen eigenen Geschäftsanteil oder eigene Aktien. Dieser Anteil kann für einen Anteil der erlöschenden (Muttergesellschaft) oder für eigene Aktien ausgetauscht werden. Die Austauschmöglichkeit eines Anteils oder Aktie ist durch den Grundsatz des Verbots der Einlagenrückgewähr beschränkt, da es nicht zu einer Verminderung des Vermögenwertes eines Gesellschafters oder Aktionärs kommen darf.

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